MAHLE Aftermarket investiert in automatisiertes Schmalganglager

Stuttgart, 16. September 2015 – Im europäischen Zentrallager von MAHLE Aftermarket in Schorndorf helfen seit Kurzem fahrerlose Transportsysteme den Mitarbeitern bei der Ein- und Auslagerung zahlreicher Ersatzteile. Die fahrerlosen Hochregalstapler sind essenzieller Teil des neuen automatisierten Schmalganglagers – eine der ersten Installationen ihrer Art in Deutschland.


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Seit wenigen Monaten unterstützen in der Ersatzteillagerhalle von MAHLE Aftermarket drei fahrerlose Hochregalstapler den Warenfluss einer gesamten Produktgruppe. Ihr Einsatzgebiet: ein Schmalganglager mit neun je 1,30 Meter breiten Gängen zwischen den 8,60 Meter hohen Regalen. Als miteinander kommunizierendes System bilden diese Hochregalstapler eine eigene Einheit und agieren komplett getrennt von den manuell geführten Staplern – sogar nachts. Um Kollisionen innerhalb des automatisierten Lagers zu vermeiden, sind die fahrerlosen Hochregalstapler mit Sicherheitsscannern ausgestattet. Mit Laserscannern navigieren sie durch die Gassen, zusätzlich sind mechanische Führungsschienen angebracht. Innerhalb der Gassen und im Umsetzbereich unterstützen an den Regalen angebrachte Reflektoren die Positionsbestimmung. Dadurch weiß nicht nur die Maschine zu jeder Zeit, wo sie sich im Zuge der jeweiligen Aufgabenbearbeitung befindet. Auch die Mitarbeiter können mithilfe des zentralen Steuerungssystems, über das die Aufträge für das Hochregallager disponiert werden, die Abläufe punktgenau verfolgen.

Erheblich effizientere Auftragsbearbeitung
Mithilfe des automatisierten Schmalganglagers konnte MAHLE Aftermarket die Produktivität in seinem europäischen Zentrallager deutlich steigern. „Mit den derzeit drei Staplern kommen wir auf 60 bis 65 Doppelspiele pro Stunde“, erklärt Olaf Henning, Mitglied der MAHLE-Konzernleitung und Geschäftsführer der MAHLE Aftermarket GmbH. „Alle Ein- und Auslagerungen erfolgen effektiv und zeitoptimiert. Der Zweischichtbetrieb ist durch die Automatisierung im Schmalganglager erheblich effizienter.“

Schon bald wird ein vierter fahrerloser Hochregalstapler die Flotte verstärken. Erklärtes Ziel ist, in 60 Minuten 87 Aufträge zu bearbeiten. Die Möglichkeit, einzelne Aufträge schneller zu priorisieren, soll den Warenfluss künftig noch flexibler machen.

Über das europäische Zentrallager von MAHLE Aftermarket
Am Standort Schorndorf lagert auf einer Fläche von 43.000 Quadratmetern ein Sortiment mit 27.000 unterschiedlichen Produkten wie Filter, Motorenteile, Thermostate, Turbolader und Klimaservicegeräte. Monatlich gehen 14.000 Paletten aus den MAHLE-Produktionswerken im Zentrallager ein. Umgekehrt werden pro Monat 15.000 Paletten und 2.000 Pakete an andere MAHLE-Lager und externe Kunden in 89 Ländern versendet. In Schorndorf sind 240 Mitarbeiter beschäftigt und sorgen unter anderem mithilfe hoch automatisierter Rollenfördertechniken und über 80 Gabelstaplern dafür, dass zwischen Bestellung und Versand nicht mehr als 48 Stunden vergehen.

Über MAHLE Aftermarket
Der MAHLE Geschäftsbereich Aftermarket ist Partner von Werkstätten und Handel, der mit Ersatzteilen in Erstausrüstungsqualität und Spezialequipment hochwertige Lösungen für den Service anbietet. MAHLE Aftermarket ist weltweit an 22 Standorten mit 1.593 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vertreten, die 2014 einen Umsatz von 836 Millionen Euro erwirtschafteten.

Für Rückfragen:
MAHLE Aftermarket GmbH
Pamela Berner
Communications Aftermarket
Pragstraße 26-46
70376 Stuttgart
Telefon: +49 (0) 711/501-13185
Mail: pamela.berner@mahle.com